Freitag, 30. Oktober 2009

Emil



Emil, der Hahn, langweilte sich. Immer nur vor den Hennen herumstolzieren, das erfüllte ihn irgendwie nicht. Also beobachtete er die Hennen. Die langweilten sich nämlich allem Anschein nach nicht. Wieso?

Eines Tages fand er einen Stein. Und weil er die Hühner lange beobachtet hatte und nun meinte, er habe durchschaut, was es mit ihnen auf sich habe, setzte er sich auf den Stein.

Die Hennen wunderten sich sehr über den seltsamen Hahn, aber da er ja nun mit Brüten beschäftigt war, eine Betätigung, die sie durchaus erkannten, brachten sie ihm regelmäßig Wasser und Körner. "Man muss ja nicht immer alles verstehen", sagten sie sich.

Der Hahn saß und saß. Tage vergingen, Monate - und schließlich vergaß er die Zeit. Auch die Hühner hatten sich daran gewöhnt, dass Emil irgendwie anders tickte. Immerhin, er war etwas Besonderes, was man vom Hahn des Nachbarhofes nicht behaupten konnte.

Eines Tages aber, als schon niemand mehr dachte, dass sich noch etwas ändern würde, hörte man ein erst zaghaftes, dann immer energischeres Pochen aus dem Stein. Da waren Freude und Aufregung groß.

Wie aber könnte man diesem Küken beim Schlüpfen helfen? Soetwas gab es bisher noch nicht, Ratlosigkeit machte sich breit. Die Hühner diskutierten, sammelten Ideen und verwarfen sie wieder. Emil aber starrte seinen Stein an, als hätte er noch nie zuvor einen Stein gesehen.

Während sie noch beratschlagten, knackte der Stein plötzlich, sprang auf, dann liefen alle zusammen und schauten. Es war zum ersten Mal still auf dem Hühnerhof, und das will schon etwas heißen.

Ein überaus eigenartiges Wesen, eines wie man es noch nie gesehen hatte, guckte von einem zum anderen. Es hatte keinen zarten, gelben Flaum, wie man es kannte, sondern graue Stacheln. Aber es hatte einen großen Kopf, der etwas wackelig auf einem verhältnismäßig kleinen Körper saß. Das wiederum deutete klar darauf hin, dass es ein Küken sein musste.

Während die Hühner das neue Küken bestaunten und dieses wiederum die Hühner beguckte, öffnete es seinen Mund, oder war es ein Schnabel? Alle hörten es deutlich, es sagte :"Piep".

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Tänzerin mit Krokodil



Das Bild entstand 2006 und war eines aus einer Reihe von Tänzerinmotiven.

Buddhas




Zwei Bilder aus der Buddhaserie meines Sohnes.

Montag, 26. Oktober 2009

Ente




Das Entenbild hatte ich 2007 angefangen und dann liegengelassen. Heute entstand die zweite Version. Ich übermale häufig alte Bilder. Mir gefällt es, wenn Aspekte des alten Bildes bleiben, aber trotzdem etwas Neues entsteht.

Das untere Bild ist die ältere Version.

Samstag, 24. Oktober 2009

Kängurus und Fingerbeutler




Die beiden Bilder sind von 2006 und behandeln das Mutter-Kind Thema

Stadt



Dies ist auch ein Bild meines Sohnes, das ich sehr mag. Er verwendet gerne buddhistische Motive.

Freitag, 23. Oktober 2009

Portrait mein Ehemann



Nein, er sieht nicht so aus. Aaaber: ja, jeder erkennt ihn auf diesem Bild:-))).

Käfer und Heuschrecke



Ein Schelm, wer Böses dabei denkt:-)). Ein Bekannter von mir erkannte in diesem Bild sofort das Verhältnis von Porsche und VW.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Bild meines Sohnes



Ich werde hier auch Arbeiten meines Sohnes zeigen. Er ist malt nur selten, aber wenn er sich mal aufrafft, kommen ganz zauberhafte Bilder zustande.

Am Anfang mehr Test als Plan

Ich zeige hier vor allem meine Malerei. Kunst ist eine Art Nahrung. Wird das eine Frittenbude, ein Gourmettempel oder gute Hausmannskost? Vielleicht von allem etwas...